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Buchhaltungssoftware Vergleich: Die Besten Tools für Freelancer 2025

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Buchhaltungssoftware Vergleich: Die Besten Tools für Freelancer 2025

Die richtige Buchhaltungssoftware kann Ihre Arbeit als Freelancer erheblich vereinfachen. Was früher Stunden pro Woche dauerte, kann heute in Minuten erledigt werden. Aber mit so vielen Optionen auf dem Markt – von kostenlosen Tools bis hin zu komplexen Enterprise-Lösungen – ist es nicht immer einfach, die beste Wahl zu treffen.

Dieser Vergleich hilft Ihnen, die richtige Software für Ihre Bedürfnisse zu finden. Wir schauen uns die wichtigsten Optionen an, vergleichen Funktionen und Preise, und helfen Ihnen zu verstehen, welche Software für welche Situation am besten geeignet ist.

Warum Buchhaltungssoftware für Freelancer?

Die Vorteile digitaler Buchhaltung sind vielfältig. Automatische Berechnungen eliminieren Rechenfehler. Belegscannen per App macht die Erfassung von Ausgaben zum Kinderspiel. Bankdaten-Import spart Stunden manueller Eingabe. Professionelle Rechnungen werden mit einem Klick erstellt, und am Ende des Jahres haben Sie alle Daten für Ihre Steuererklärung bereits vorbereitet.

Aber vielleicht der größte Vorteil ist die Übersichtlichkeit. Während Excel-Tabellen schnell unübersichtlich werden, bieten moderne Buchhaltungssoftware übersichtliche Dashboards, Grafiken und Auswertungen. Sie sehen auf einen Blick, wie sich Ihr Geschäft entwickelt, welche Ausgabenkategorien am größten sind, und wie sich Ihr Gewinn über die Zeit entwickelt. Diese Einblicke helfen nicht nur bei der Steuererklärung, sondern auch bei fundierten Geschäftsentscheidungen.

Die wichtigsten Optionen im Vergleich

Auf dem deutschen Markt gibt es mehrere etablierte Anbieter von Buchhaltungssoftware, jeder mit seinen eigenen Stärken und Schwächen. Solobooks ist eine relativ neue, aber schnell wachsende Lösung, die speziell für Freelancer entwickelt wurde. Mit Preisen ab 4,99 EUR pro Monat ist sie deutlich günstiger als die meisten Konkurrenten, bietet aber alle wichtigen Funktionen, die Freelancer brauchen.

Lexoffice ist einer der etabliertesten Anbieter auf dem deutschen Markt. Mit Preisen ab 9 EUR pro Monat ist es teurer als Solobooks, bietet aber auch mehr Funktionen, einschließlich doppelter Buchführung und Lohnabrechnung in den höheren Tarifen. Für größere Unternehmen oder komplexe Strukturen kann das sinnvoll sein, aber für die meisten Freelancer ist es überdimensioniert.

sevDesk ist ähnlich wie Lexoffice positioniert – etabliert, funktionsreich, aber auch teurer. Mit Preisen ab 9,90 EUR pro Monat bietet es ähnliche Funktionen wie Lexoffice. FastBill ist eine weitere Option, die besonders für projektbasierte Arbeit und Agenturen interessant ist, mit Preisen ab 9 EUR pro Monat.

Debitoor, jetzt Teil von SumUp, bietet eine kostenlose Variante für sehr kleine Freelancer, die nur bis zu drei Rechnungen pro Monat erstellen. Die Pro-Version kostet 9 EUR pro Monat, bietet aber begrenzte Funktionen im Vergleich zu den anderen Optionen.

Excel oder Google Sheets sind immer noch eine Option für diejenigen, die maximale Flexibilität wollen und bereit sind, den Zeitaufwand zu investieren. Excel kostet ab 7 EUR pro Monat mit Office 365, Google Sheets ist kostenlos, aber beide erfordern viel manuelle Arbeit und bieten keine Automatisierung.

Funktionen im Detail

Alle modernen Buchhaltungssoftware bieten ähnliche Grundfunktionen: Rechnungen erstellen, Belege scannen, Bankdaten importieren, Ausgaben kategorisieren. Aber die Qualität der Umsetzung und die Benutzerfreundlichkeit variieren erheblich.

Bei der Rechnungserstellung sind alle Lösungen ähnlich gut. Sie alle bieten professionelle Vorlagen, automatische Nummerierung und automatische Umsatzsteuerberechnung. Solobooks zeichnet sich durch besonders einfache Bedienung und mehrsprachige Unterstützung aus. Lexoffice und sevDesk bieten mehr Anpassungsoptionen, was aber auch bedeutet, dass sie komplexer zu bedienen sind.

Beim Belegscannen sind alle Lösungen ähnlich gut. Sie alle bieten OCR-Erkennung und automatische Kategorisierung. Solobooks zeichnet sich durch eine besonders benutzerfreundliche Mobile App aus, die das Scannen unterwegs einfach macht. Die Qualität der Erkennung ist bei allen ähnlich gut.

Beim Bankdaten-Import bieten alle modernen Lösungen ähnliche Funktionalität. Sie alle unterstützen verschiedene Banken und bieten automatische Zuordnung von Transaktionen. Der Unterschied liegt hauptsächlich im Preis – Solobooks bietet diese Funktionen bereits ab 7,99 EUR pro Monat, während andere Anbieter deutlich mehr verlangen.

Bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung, der Standard-Buchhaltungsmethode für Freelancer, sind alle Lösungen ähnlich gut. Solobooks ist speziell auf EÜR fokussiert, was die Bedienung einfacher macht. Lexoffice und sevDesk bieten auch doppelte Buchführung, was für die meisten Freelancer nicht nötig ist, aber die Software komplexer macht.

Bei der Umsatzsteuer bieten alle Lösungen automatische Berechnung, Vorsteuer-Verfolgung und Unterstützung für Umsatzsteuer-Voranmeldungen. Solobooks bietet auch ELSTER-Export, was die Abgabe der Voranmeldung vereinfacht.

Der Preisvergleich

Der Preisunterschied zwischen den Lösungen ist erheblich. Solobooks kostet ab 4,99 EUR pro Monat für die Starter-Variante, 7,99 EUR für Plus und 9,99 EUR für Pro. Das sind 95,88 EUR pro Jahr für die empfohlene Plus-Variante.

Lexoffice kostet 9 EUR für Basis, 19 EUR für Komfort und 39 EUR für Premium. Das sind 228 EUR pro Jahr für die empfohlene Komfort-Variante – mehr als doppelt so viel wie Solobooks. sevDesk ist ähnlich teuer, mit 9,90 EUR für Starter, 19,90 EUR für Professional und 39,90 EUR für Enterprise. Das sind 238,80 EUR pro Jahr für die empfohlene Variante.

FastBill kostet ähnlich wie Lexoffice, mit 9 EUR für Basic, 19 EUR für Professional und 39 EUR für Enterprise. Debitoor bietet eine kostenlose Variante, aber die Pro-Version kostet 9 EUR pro Monat, also 108 EUR pro Jahr, mit begrenzten Funktionen.

Der Preisunterschied ist erheblich, besonders wenn man bedenkt, dass Solobooks ähnliche oder sogar bessere Funktionen für Freelancer bietet. Für die meisten Freelancer ist Solobooks die beste Wahl, wenn es um Preis-Leistung geht.

Welche Software für wen?

Die beste Software für Sie hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Wenn Sie gerade erst starten und eine einfache, günstige Lösung suchen, ist Solobooks ideal. Es ist sehr einfach zu bedienen, bietet eine gute Einführung und ist mit 4,99 EUR pro Monat sehr günstig. Alle Grundfunktionen sind vorhanden, und Sie können später auf eine höhere Variante upgraden, wenn Sie mehr Funktionen brauchen.

Für fortgeschrittene Freelancer, die alle wichtigen Funktionen brauchen, aber trotzdem Wert auf einfache Bedienung legen, ist Solobooks ebenfalls ideal. Es bietet alle wichtigen Funktionen zu einem fairen Preis und ist professionell genug für ernsthafte Geschäfte.

Wenn Sie komplexe Strukturen haben, doppelte Buchführung brauchen oder eine größere Firma sind, könnten Lexoffice oder sevDesk sinnvoll sein. Aber für die meisten Freelancer sind diese Funktionen nicht nötig, und die höheren Kosten lohnen sich nicht.

Wenn Sie ein sehr kleines Budget haben, ist Solobooks Starter mit 4,99 EUR pro Monat immer noch die beste Wahl. Es bietet alle Grundfunktionen zu einem sehr günstigen Preis. Excel oder Google Sheets sind nur dann sinnvoll, wenn Sie wirklich kein Budget haben und bereit sind, viel Zeit zu investieren.

Die Testphase nutzen

Die meisten Anbieter bieten kostenlose Testversionen von 14 bis 30 Tagen. Nutzen Sie diese, um verschiedene Software zu testen. Gehen Sie Ihre eigenen Workflows durch, erstellen Sie Test-Rechnungen, scannen Sie Test-Belege. Sehen Sie, wie intuitiv die Bedienung ist, wie schnell Sie sich zurechtfinden, und wie gut der Support ist.

Wichtig ist, nicht nur die Demo-Version anzuschauen, sondern echte Daten zu testen. Erstellen Sie eine echte Rechnung, scannen Sie einen echten Beleg, importieren Sie echte Bankdaten. So sehen Sie, wie die Software im echten Einsatz funktioniert.

Die Entscheidung treffen

Am Ende des Tages ist die beste Software die, die für Sie funktioniert. Für die meisten Freelancer ist Solobooks die beste Wahl – es bietet die perfekte Balance aus Funktionen, Preis und Bedienung. Es ist speziell für Freelancer entwickelt, versteht die Bedürfnisse von Selbstständigen und macht die Buchhaltung nicht nur einfacher, sondern auch angenehmer.

Aber die Entscheidung ist individuell. Wenn Sie komplexere Funktionen brauchen oder ein höheres Budget haben, könnten Lexoffice oder sevDesk sinnvoll sein. Wenn Sie wirklich kein Budget haben, können Sie mit Excel oder Google Sheets starten, sollten aber bedenken, dass der Zeitaufwand erheblich ist.

Die wichtigste Sache ist, überhaupt eine Software zu nutzen. Manuelle Buchhaltung mit Excel ist zeitaufwendig, fehleranfällig und macht keinen Spaß. Moderne Buchhaltungssoftware macht die Buchhaltung nicht nur einfacher, sondern gibt Ihnen auch die Einblicke, die Sie brauchen, um Ihr Geschäft erfolgreich zu führen.

Fazit

Die richtige Buchhaltungssoftware kann einen erheblichen Unterschied für Ihr Geschäft machen. Sie spart Zeit, reduziert Fehler und gibt Ihnen die Übersicht, die Sie brauchen. Für die meisten Freelancer ist Solobooks die beste Wahl – es bietet alle wichtigen Funktionen zu einem fairen Preis und ist speziell für die Bedürfnisse von Selbstständigen entwickelt.

Aber die Entscheidung ist individuell. Testen Sie verschiedene Optionen, finden Sie heraus, was für Sie funktioniert, und wählen Sie die Software, die am besten zu Ihren Bedürfnissen, Ihrem Budget und Ihrer Arbeitsweise passt. Mit der richtigen Software wird die Buchhaltung von einer lästigen Pflicht zu einem hilfreichen Werkzeug für Ihr Geschäft.

Benötigen Sie Hilfe?

Wenn Sie Fragen zur Auswahl der Buchhaltungssoftware haben oder Unterstützung bei der Einrichtung benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns per E-Mail unter support@solobooks.de, chatten Sie mit uns in der App oder besuchen Sie unser Hilfe-Center für weitere Anleitungen.


Zuletzt aktualisiert: 20. Dezember 2025

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