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Buchhaltungssoftware Vergleich: Die Besten Tools für Freelancer

9 Min. Lesezeit
Buchhaltungssoftware Vergleich: Die Besten Tools für Freelancer

Die richtige Buchhaltungssoftware spart Ihnen jede Woche Zeit und am Jahresende Nerven. Die Auswahl ist groß, und die Unterschiede liegen oft im Detail: Was übermittelt die Software selbst an das Finanzamt, was müssen Sie von Hand erledigen, und welcher Tarif enthält welche Funktion?

Dieser Vergleich zeigt, worauf Sie achten sollten. Wir sind selbst ein Anbieter, Solobooks. Deshalb beschreiben wir die anderen Lösungen nur in ihren Grundzügen und verweisen für Preise und Tarife auf deren eigene Seiten.

Worauf es ankommt

Für Freiberufler und Solo-Selbstständige zählen vor allem diese Punkte:

  1. Rechnungen mit allen Pflichtangaben, fortlaufender Nummerierung und Zahlungsverfolgung
  2. Bankanbindung, damit Umsätze automatisch in die Buchhaltung kommen
  3. Belege, die direkt an der Buchung hängen
  4. Einnahmen-Überschuss-Rechnung als Standardmethode für Freiberufler
  5. ELSTER-Übermittlung von Umsatzsteuer-Voranmeldung und Anlage EÜR, damit Sie nicht abtippen müssen
  6. DATEV-Export, falls Sie mit einem Steuerberater arbeiten
  7. E-Rechnung: Ab 2027 oder 2028, je nach Umsatz, müssen Sie an Geschäftskunden E-Rechnungen ausstellen. Kleinunternehmer und Rechnungen bis 250 Euro sind ausgenommen.
  8. Preis und welcher Tarif die Funktionen enthält, die Sie brauchen

Die Anbieter im Überblick

Solobooks

Solobooks ist für Freiberufler und Solo-Selbstständige gebaut und auf die EÜR ausgerichtet. Es gibt einen einzigen Tarif für 59,99 Euro im Jahr, also 5,00 Euro im Monat, mit allen Funktionen:

  • Rechnungen und Angebote, Zahlungserinnerungen, Zahlungsverfolgung
  • Bankanbindung mit Kategorie-Vorschlägen
  • Belege, die Sie an die Buchung hängen
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung, Zusammenfassende Meldung und Anlage EÜR mit direkter Übermittlung an ELSTER
  • Einkommensteuererklärung, eine pro Abojahr enthalten
  • DATEV-Export für Ihren Steuerberater
  • Oberfläche auf Deutsch und Englisch

Was Solobooks nicht bietet: doppelte Buchführung, Lohnabrechnung, automatisches Auslesen von Belegen (OCR) und das Ausstellen von E-Rechnungen im Format XRechnung oder ZUGFeRD. Die Umsatzsteuer-Jahreserklärung übermittelt Solobooks derzeit nicht.

Sie können Solobooks 14 Tage kostenlos testen.

Lexware Office (früher Lexoffice)

Lexware Office ist einer der bekanntesten Anbieter in Deutschland und deckt mit mehreren Tarifen ein breites Spektrum ab, von Rechnungen bis zur Buchhaltung für größere Unternehmen. Tarife und aktuelle Preise: lexware.de/preise. Einen ausführlichen Vergleich finden Sie auf unserer Seite Solobooks vs. Lexoffice.

sevDesk

sevDesk bietet mehrere Tarife, von einer kostenlosen Einstiegsversion über einen reinen Rechnungstarif bis zur Buchhaltung. Tarife und aktuelle Preise: sevdesk.de/preise. Mehr im Vergleich Solobooks vs. sevDesk.

FastBill

FastBill richtet sich mit mehreren Tarifen an Selbstständige und kleine Unternehmen, mit Schwerpunkt auf Rechnungen und Belegverwaltung. Tarife und aktuelle Preise: fastbill.com/preise.

Debitoor

Debitoor wurde eingestellt und in SumUp integriert. Wer Debitoor genutzt hat, braucht eine neue Lösung.

Excel oder Google Sheets

Eine Tabelle ist günstig und flexibel. Sie müssen aber jede Buchung von Hand eintragen, Rechnungen selbst nummerieren und alle Formulare für das Finanzamt selbst ausfüllen. Für sehr wenige Buchungen im Jahr kann das reichen.

Preismodelle verstehen

Die Preise der Anbieter ändern sich häufig, und viele werben mit zeitlich begrenzten Rabatten. Achten Sie beim Vergleich auf:

  • Netto oder brutto? Viele Anbieter nennen Preise ohne Umsatzsteuer.
  • Monatlich oder jährlich? Bei jährlicher Zahlung ist der Monatspreis oft niedriger.
  • Rabatt oder Dauerpreis? Prüfen Sie, was nach dem Aktionszeitraum gilt.
  • Welcher Tarif enthält, was Sie brauchen? Bankanbindung, ELSTER-Übermittlung oder DATEV-Export sind bei manchen Anbietern nur in höheren Tarifen enthalten.

Rechnen Sie den Preis für ein ganzes Jahr in dem Tarif aus, der alle Ihre Anforderungen abdeckt. Erst dann sind die Angebote vergleichbar.

Welche Software für wen?

Freiberufler mit EÜR, die alles selbst erledigen möchten: Achten Sie darauf, dass Voranmeldung und Anlage EÜR direkt an ELSTER gehen. Das ist der größte Zeitgewinn.

Selbstständige mit Steuerberater: Der DATEV-Export ist wichtiger als die ELSTER-Übermittlung. Fragen Sie Ihren Steuerberater, welches Format er braucht.

Kleinunternehmer: Sie brauchen keine Umsatzsteuer-Funktionen und keine E-Rechnungen. Rechnungen, Bankanbindung und EÜR reichen.

Unternehmen mit Angestellten oder Bilanzierungspflicht: Sie brauchen Lohnabrechnung oder doppelte Buchführung. Dafür sind Lösungen mit entsprechendem Tarif oder ein Steuerberater die bessere Wahl.

Viele Papierbelege: Wenn Sie viele Kassenbons abtippen, lohnt sich eine Lösung mit automatischer Belegerkennung.

Die Testphase nutzen

Die meisten Anbieter bieten kostenlose Testphasen. Testen Sie mit echten Daten: Erstellen Sie eine echte Rechnung, verbinden Sie Ihr Bankkonto, ordnen Sie einen Monat Umsätze zu. So sehen Sie, wie viel Arbeit im Alltag wirklich übrig bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Solobooks? 59,99 Euro im Jahr, also 5,00 Euro im Monat. Es gibt nur einen Tarif, eine Einkommensteuererklärung pro Abojahr ist enthalten.

Gibt es Lexoffice noch? Lexoffice heißt jetzt Lexware Office.

Gibt es Debitoor noch? Nein. Debitoor wurde eingestellt und in SumUp integriert.

Brauche ich Software mit doppelter Buchführung? Als Freiberufler nicht. Für Sie reicht die Einnahmen-Überschuss-Rechnung.

Kann ich mit Solobooks direkt an ELSTER übermitteln? Ja: Umsatzsteuer-Voranmeldung, Zusammenfassende Meldung, Anlage EÜR und Einkommensteuererklärung.

Benötigen Sie Hilfe?

Wenn Sie Fragen zur Auswahl haben, schreiben Sie uns an support@solobooks.de oder chatten Sie mit uns in der App. Mehr dazu auf unserer Seite zur Buchhaltung mit Solobooks.

Quellen

Stand: 30. Oktober 2026. Dieser Beitrag ersetzt keine steuerliche Beratung im Einzelfall. Gesetzestexte und amtliche Angaben ändern sich — im Zweifel gilt die jeweils aktuelle Fassung.


Zuletzt aktualisiert: 30. Oktober 2026

Experten-Tipp

Legen Sie monatlich die errechnete Umsatzsteuer auf ein separates Konto. So vermeiden Sie Liquiditätsengpässe bei der Zahlung ans Finanzamt.

— Solobooks Team

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